Der Beruf für Universelle

Mit dem Aufkommen des Internets hat die heutige Wissensgesellschaft ganz neue Kommunikations- und Informationsmittel erhalten, die es zum Vorteil der Unternehmung, z.B. im Marketing oder zum Wettbewerbsvorteil, geschickt einzusetzen gilt.

Vielfältiger Beruf

Es werden laufend neue Möglichkeiten ge-schaffen, deren Handhabung von heutigen Berufsleuten nur schwer abzudecken sind, da gebietsübergreifende Kompetenzen Voraussetzung dazu sind. Auch sind normale Benutzer kaum in der Lage, die vielfältigen neuen Möglichkeiten einigermassen auszu-schöpfen und beispielsweise attraktive Web-sites laufend mit neuen bewegten Bildern, Ton- und Musikausgaben zu versehen, oder neue Kommunikationsmittel sinnvoll einzusetzen.

Bindeglied zwischen Medien und User

Hier baut der Mediamatiker / die Mediamatikerin Brücken zwischen Technik und Benut-zer. Während Spezialisten auftragsbezogen für die Konzeption und Realisierung von z.B. Internetauftritten, kleineren Computernetzwerken oder Werbekampagnen verantwortlich zeichnen, übernimmt der Mediamatiker / die Mediamatikerin vor Ort den folgenden Unterhalt, den Einsatz oder die Betreuung. Sie sind gleichzeitig aber auch mit der täglichen Administration beschäftigt und gerade deshalb ein nutzbringendes Bindeglied zum betriebsspezifischen Berufsalltag.

Breite Ausbildung

Mediamatikerinnen und Mediamatiker sind, nebst ihrem Einsatz im kaufmännischen Berufsalltag, Fachleute im Umgang und in der Anwendung von Kommunikationstechnologien in den fachlich übergreifenden Bereichen Multimediagestaltung und Informatik und für gestalterische und kaufmännische Tätigkeiten in diesem Umfeld. Sie nutzen neue Kommunikationskanäle und neue Me-dien, bereiten Inhalte und Daten visuell auf, erstellen Multimedia-Präsentationen, pflegen Websites und Intranets und betreuen kleine Netzwerke und ihre Benutzer. Sie vernetzen und koordinieren die hausinternen Fachstellen und kommunizieren mit Medien, Verlagshäusern, Druckereien, Informatikfirmen und den internen und externen Kunden. Sie sind entsprechend vielseitig in Unternehmenskommunikation, Informatik, Marketing und Administration einsetzbar.

Vertiefung der Ausbildung

Die Ausbildungsunterlagen erlauben dabei eine betriebsspezifische Planung und Vertiefung der Ausbildung (3 aus 1-5), siehe nachfolgendes Beispiel.